HessenTrotz Niederlage: Eintracht wähnt sich auf richtigem Weg

25.10.2026, 13:43 Uhr
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(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Eintracht Frankfurt kehrt ohne etwas Zählbares aus Dortmund zurück. Dennoch findet der Trainer viele lobende Worte für seine Mannschaft, auf die jetzt zwei Duelle mit dem HSV warten.

Dortmund (dpa/lhe) - Adi Hütter konnte mit der knappen Niederlage beim Vizemeister Borussia Dortmund gut leben - auch wenn sie schmerzte. "Wir haben heute einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Besonders mit Blick auf das Spiel in Leipzig, in dem wir unter die Räder gekommen sind, habe ich einen großen Unterschied gesehen. Die Mannschaft stabilisiert sich langsam. Wir verteidigen auch besser und sind auf dem richtigen Weg", befand der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem 0:1 (0:0) in Dortmund.

Zwei Wochen nach dem desaströsen 0:6 bei RB Leipzig agierten die Hessen im Duell mit dem BVB wesentlich griffiger und konzentrierter. Dass es am Ende trotzdem nichts Zählbares gab, lag an der mangelhaften Chancenverwertung und einem unachtsamen Defensiv-Moment in der Schlussphase. Den nutzte Maximilian Beier (80. Minute) zum Siegtreffer für die Hausherren.

"Wir hatten sehr gute Torchancen, aber wenn du hier etwas mitnehmen willst, musst du in der ersten Hälfte ein Tor machen. Das Gegentor zum Schluss ist natürlich ärgerlich. Wir waren da auch zu weit hinten drin, hatten zu wenige Momente zur Entlastung", resümierte Hütter und räumte ein: "Man ärgert sich immer, wenn man verliert - es geht ums Ergebnis, da bin ich enttäuscht."

Eintracht-Profis sehen zarte Trendwende

Mit nur acht Punkten aus sieben Spielen verharrt die Eintracht im unteren Tabellendrittel der Fußball-Bundesliga. Zufrieden sein kann damit niemand. Und doch haben auch die Spieler eine zarte Trendwende ausgemacht.

"Wir haben alles reingeworfen, wollten den sehr guten Einsatz und die Mentalität, die wir gegen Köln gezeigt haben, auch auswärts gegen eine der besten Mannschaften in Deutschland abrufen. Über weite Strecken haben wir das gut gemacht. Ich kann dem Team nichts vorwerfen", sagte Kapitän Robin Koch.

Ähnlich bewertete Torwart Noah Atubolu den Auftritt in Dortmund. "Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Schade, dass wir uns nicht belohnen konnten. Wir sind noch nicht so konstant in unseren Ergebnissen und Leistungen, können aber viele positive Sachen mitnehmen", meinte Atubolu.

Dazu gehört vor allem die defensive Stabilität, die zu Beginn der Saison gefehlt hatte. "Das hat mir zuletzt schon gut gefallen. Wir haben den Finger in die Wunde gelegt und das intensiv trainiert. Es geht darum, dass jeder die Gier und die Leidenschaft hat, das eigene Tor zu verteidigen. Die Mannschaft hat das verstanden und versucht es umzusetzen. Dafür gebührt ihr ein Kompliment", lobte Hütter seine Schützlinge.

Bereits am Dienstag wartet auf die Frankfurter die nächste Herausforderung. Dann gastieren sie im DFB-Pokal beim Hamburger SV, den sie fünf Tage später in der Bundesliga in der heimischen Arena gleich wiedertreffen. Zwei Siege würden dem Team guttun und für etwas Ruhe im Umfeld sorgen. Die Art und Weise wäre Hütter dabei egal, vor allem im Pokal: "Da geht es nur um das Weiterkommen."

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